Durst nach Gerechtigkeit

Der ungelöste Nahostkonflikt prägt auch den Zugang zum Wasser in den besetzten palästinensischen Gebieten: Die 450’000 jüdischen SiedlerInnen verbrauchen mehr Wasser als alle 2,3 Millionen PalästinenserInnen im Westjordanland zusammen. Im Gazastreifen können Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung aufgrund der Blockade nicht erneuert werden. 90% der Wasserreserven sind stark verschmutzt.

Viele Palästinenser/Innen in den besetzten Gebieten haben keinen Zugang zu einer hinreichenden und sicheren Wasserversorgung. Dieses schon seit Langem bestehende Problem behindert die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den besetzten Gebieten ganz erheblich und beraubt viele Gemeinden ihrer Rechte auf einen adäquaten Lebensstandard, auf Nahrung, medizinische Versorgung und auf Arbeit.

Der palästinensische Wasserverbrauchpro Kopf liegt unter den internationalen Vorgaben zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. Der chronische Wassermangel beeinträchtigt essentielle Lebensbereiche, darunter die Hygiene, die Landwirtschaft, diverse industrielle Aktivitäten und die Viehzucht.

Bei Amnesty Schweiz kann man sich für das Recht auf Wasser der Pälestineser mittels einer Online-Aktion einsetzen, und mehr in einem Bericht der aktuellen Situation erfahren.

2 Antworten zu Durst nach Gerechtigkeit

  1. Pingback: Carsten Neumann

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